Man sieht ein Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Schräg über der Brust verläuft ein schwarz-rot-goldener Streifen, unterbrochen links von einem adidas-Logo und rechts vom runden Emblem des DFB mit den darüber angeordneten 4 Sternen.

Der Stoff der Nation

Fußball hautnah

Die Trikots der deutschen Nationalmannschaft im Wandel der Zeit

Anlässlich der Fußball-WM zeigt das Deutsche Sport & Olympia Museum eine Sonderausstellung vom 2. Juni bis zum 23. August 2026.

Wie wird aus einem Sporttrikot ein Stück deutscher Fußballgeschichte – und ein Stoff, der Erinnerungen trägt?

Lange Zeit klassisch in Schwarz und Weiß gehalten, werden die Outfits der deutschen Nationalmannschaft seit Mitte der 1980er Jahre ebenso sorgfältig weiterentwickelt wie die Taktik auf dem Platz. Wechselnde Schnitte, Materialien, Farbgestaltungen sowie die Platzierung von Emblemen und Logos spiegeln die Trends ihrer Zeit und liefern die Vorlagen für große und kleine Geschichten auf dem Platz und jenseits des Rasens. So sind Trikots längst mehr als bloße Sportbekleidung: Sie sind eine Projektionsfläche, Kultobjekte, Verkaufsschlager und begehrte Sammlerstücke.

In unserer Ausstellung aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko präsentieren wir eine Auswahl historischer deutscher Trikots, einige davon „matchworn“, aus der ebenso eindrucksvollen wie wertvollen Sammlung von Andreas Schallenmüller und damit eine feinstoffliche Fußball-Geschichte eigener Art.

Denn aus dem „Stoff der Nation“ sind Träume und Alpträume gemacht. Ein Kleiderschrank voller Erinnerungen und Emotionen - von Gänsehaut bis zur Träne im Knopfloch.

Der Besuch der Sonderausstellung ist im Eintrittspreis enthalten.

Das Bild zeigt drei jubelnde Fußballspieler der deutschen Nationalmannschaft nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Philipp Lahm reckt den goldenen Pokal in die Höhe, rechts und links von ihm freuen sich Thomas Müller und Lukas Podolski.
Foto: picture alliance/dpa | Marcus Brandt
Philipp Lahm (M) jubelt zwischen seinen Teamkollegen Lukas Podolski (l) und Thomas Müller (r) während der Siegerehrung auf der Tribüne nach dem Sieg im WM-Finale 2014 zwischen Deutschland und Argentinien im Estadio do Maracana, Rio de Janeiro. Deutschland holt zum vierten Mal den WM-Titel.

Abb. oben: picture alliance / M.i.S. | Bernd Feil
Fußball WM-Qualifikation Europa 2025/26, 10. Spieltag, Deutschland - Slowakei, in der Red-Bull-Arena Leipzig. Ein neues Heimtrikot der Nationalmannschaft hängt an der Wand im Pressezentrum bereit.

Das Bild zeigt die jubelnden Fußballspieler der deutschen Nationalmannschaft nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Die Spieler stehen und knien für Fotografen winkend auf dem Spielfeld und haben alle die Siegesmedaille um den Hals. Vorne in der Mitte hält Lothar Matthäus den Pokal in der Hand.
Foto: picture-alliance / dpa | Frank Leonhardt
Titel Nr. 3: Die deutsche Mannschaft nach dem 1:0-Finalsieg gegen Argentinien bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 im Olympiastadion von Rom: Stehend (v.l.): K. Augenthaler, St. Reuter, J. Klinsmann, F. Mill, G. Buchwald, P. Steiner, T. Berthold, A. Köpke, J. Kohler; Hockend (v.l.): Torwart-Trainer S. Maier, A. Brehme, L. Matthäus (mit dem WM-Pokal), K-H. Riedle, B. Illgner, U. Bein, G. Hermann, R. Völler, T. Häßler.
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