Sonderausstellung zu Milano Cortina 2026

Olympische & paralympische Spuren in Schnee und Eis

Laufzeit: 06.03. - 12.04.2026

Die Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo haben wieder einmal eindrucksvoll vor Augen geführt, was olympischen Sport auf Schnee und Eis seit jeher ausmacht: Große Emotionen, technische Höchstleistung - und Geschichten, die weit über das eigentliche Geschehen hinausreichen. Mit unserer Sonderausstellung „Höher, schneller, kälter!“ haben wir dazu eingeladen, die Winterspiele in ihren prägenden Momenten neu zu entdecken - von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. 

Mit einer entsprechenden Ergänzung und Ausweitung der Ausstellung richtet sich der Fokus auch auf die Paralympischen Winterspiele und ihre Geschichte und Bedeutung. Erstmals 1976 im schwedischen Örnsköldsvik durchgeführt, findet der wintersportliche Leistungsvergleich von Menschen mit körperlicher Behinderung seit 1992 mit kurzem zeitlichen Abstand am selben Austragungsort statt wie die Olympischen Winterspiele, deren Premiere 1924 im französischen Chamonix erfolgte.

Anhand ausgewählter Objekte, eindrucksvoller Fotografien und überraschender Hintergrundgeschichten zeigt die Ausstellung, wie sich Disziplinen, Ausrüstung und Wettkampfstätten verändern – und wie Medien, Technik und Inszenierung die Spiele immer stärker prägen. Dabei geht es nicht nur um Medaillen, sondern auch um die besondere Atmosphäre, wenn Athlet*innen unter extremen Bedingungen an ihre Grenzen gehen. 

Und nicht zuletzt stellt „Höher, schneller, kälter!“ die Frage, wie es weitergeht: Welche Zukunft hat Wintersport im Zeichen des Klimawandels – und wie nachhaltig kann ein Mega-Event im Winter überhaupt sein?

Der Besuch der Ausstellung ist im Eintrittspreis enthalten.

Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville verliert die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im Viertelfinale gegen Kanada spektakulär mit 3:4 im Shootout. Hier der deutsche Peter Draisaitl beim Penalty-Shootout. Credit: picture alliance / Martina Hellmann
Paralympics 2010 in Vancouver: Verena Bentele und ihr Begleitläufer Thomas Friedrich präsentieren ihre Gold-Medaillen nach dem 12,5-Kilometer-Rennen der sehbehinderten Biathlet*innen. Zwischen 1998 und 2010 gewinnt Bentele bei vier paralympischen Winterspielen insgesamt zwölfmal Gold im Biathlon und Skilanglauf. Credit: picture alliance / dpa | Julian Stratenschulte
Die Nowegerin Sonja Henie bei den Spielen 1924 in Chamonix. Credit: Bibliothèque nationale de France, Public domain, via Wikimedia Commons
Katarina Witt mit ihrer Trainerin Jutta Müller bei den Olympischen Winterspielen in Lillehammer 1994. Credit: picture-alliance / Norbert Schmidt
Die letzten Spiele am diesjährigen Austragungsort in Cortina d'Ampezzo waren 1956. Hier Toni Sailer beim Slalom. Credit: Public domain, via Wikimedia Commons
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