Erlebte Geschichte

Menschen im Sport in NRW

Eine Projektpräsentation in unserem Museum

Die Erinnerungen von Offiziellen und Aktiven im Sport sind ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes des Sports. Dies zeigt sich vor allem dann, wenn schriftliche Quellen nur begrenzt vorliegen oder noch nicht erschlossen sind. Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen Jahrzehnten zwar Schauplatz einer Vielzahl von Sportereignissen und wichtigen Etappen der Sportentwicklung gewesen, zahlreiche Aspekte der vielfältigen regionalen Sportgeschichte sind jedoch kaum bekannt oder gänzlich in Vergessenheit geraten.

Zur nachhaltigen Sicherung des sportkulturellen Erbes des Landes ist im Jahr 2020 ein Projekt des Deutschen Sport & Olympia Museums und der Sporthochschule Köln begonnen worden, in dem rund 70 lebensgeschichtliche Videointerviews mit (ehemaligen) Aktiven und Verantwortlichen im Sport geführt wurden. Dieses Projekt will einen Beitrag dazu leisten, die Erinnerung und das Wissen über den Sport in NRW zu sichern. Das nunmehr vorliegende Material kann für Zwecke von Wissenschaft, Bildung und Kultur langfristig genutzt werden und dazu beitragen, dass die regionale Sportentwicklung im kulturellen Gedächtnis der Region lebendig bleibt.

Wir präsentieren das Projekt in Verbindung mit der Landesregierung vor dem Hintergrund der 75jährigen Geschichte des organisierten Sports in NRW und stellen es am 21. Oktober ab 15.00 Uhr in einer Veranstaltung im Deutschen Sport & Olympia Museum zur Diskussion. Bei dieser Gelegenheit kommen wir im Rahmen eines öffentlichen Podiums auch mit einigen Zeitzeug*innen ins Gespräch.

Anmeldung bitte unter zeitzeugen@dshs-koeln.de

Mehr Infos unter www.zeitzeugen-sport.de